Kartoffeln kochen

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Inhalt „sponsored by Milupa“. Kartoffeln gehören zu den beliebtesten Grundnahrungsmitteln und sind in fast jedem Haushalt zu finden. Aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten stellen sie eine beliebte Bereicherung des alltäglichen Speiseplans dar. Tüchtige Hausfrauen zaubern aus der leckeren Knolle nicht nur sättigende Beilagen, indem sie die Kartoffeln kochen oder backen, sondern auch bodenständige Mahlzeiten wie Bratkartoffeln mit Spiegeleiern. Da gekochte Kartoffeln oft die Grundlage für Hauptgerichte und Beilagen bilden, ist das Wissen darüber, wie man Kartoffeln perfekt kocht, für Hausfrauen unentbehrlich.

Kartoffeln kochen – gewusst wie

Schon vor dem Kochen der Kartoffeln sollte die Hausfrau genau wissen, was sie später aus den Knollen zaubern möchte. Falls Pellkartoffeln mit Quark auf den Tisch kommen sollen, wäscht sie das Gemüse gründlich mit kaltem Wasser ab und entfernt die Keimansätze – falls diese vorhanden sind. Da die Pellkartoffeln – wie der Name schon vermuten lässt – erst nach dem Kochen direkt am Esstisch gepellt werden sollen, sind die Vorbereitungen für dieses Gericht dann auch schon abgeschlossen. Möchte die Hausfrau aber feine Salzkartoffeln als Beilage zum Sonntagsbraten kochen oder das Gemüse anderweitig verarbeiten, schält sie die Knollen mit dem Sparschäler und entfernt etwaige grüne Stellen.

Die so vorbereiteten Kartoffeln können nun gekocht werden. Dabei sollte die Hausfrau auf die Größe der einzelnen Exemplare achten, denn kleine Kartoffeln sind logischerweise schneller gar, als riesige Vertreter ihrer Art. Bei bestimmten Formen der Weiterverarbeitung, wie beispielsweise dem Stampfen für Kartoffelbrei, ist diese Tatsache fast egal, schließlich werden die Knollen am Ende zu einem Püree verarbeitet, so dass sehr weich gekochte Exemplare gar nicht auffallen. Werden die Kartoffeln jedoch als Ganzes serviert, sollte die Köchin darauf achten, dass alle Knollen zur gleichen Zeit gar sind. Dies erreicht man, indem größere Kartoffeln halbiert oder sogar geviertelt werden. Spielt die Optik der Knollen eine wichtige Rolle beim Servieren, muss die Hausfrau schon bei der Vorbereitung des Gerichts darauf achten, nur Exemplare zu verwenden, die in etwa die gleiche Größe haben.

Anschließend werden die Kartoffeln zusammen mit kaltem Wasser in einen Topf gegeben. Das Gemüse muss nur leicht bedeckt sein; zum Kartoffeln kochen wird also eher wenig Wasser benötigt. Damit dieses Prinzip gut funktionieren kann, wird beim Kochen der Kartoffeln stets der Deckel auf dem Topf gehalten, so dass der Wasserdampf das Garen der Knollen unterstützen kann. Das Wasser, in welchem die Kartoffeln gekocht werden, wird leicht gesalzen.

Kartoffeln werden perfekt, wenn sie in kaltes Wasser gegeben werden, welches anschließend zum Kochen gebracht wird. Sobald die Flüssigkeit kocht, wird die Hitze herunter gedreht, so dass das Wasser nur noch köchelt. Je nach Größe der Knollen sind die Kartoffeln auf diese Weise nach ca. 20 Minuten fertig. Um ganz sicher zu sein, dass die Knollen auch wirklich gar sind, sticht die clevere Hausfrau das Gemüse mit einem Messer an. Gleitet die Klinge leicht hinein und rutscht die Kartoffel beim Herausziehen direkt wieder vom Messer, ist das Gemüse perfekt.

Der Topf mit den Kartoffeln wird nun vom Herd genommen, damit die Knollen noch gute 5 Minuten im heißen Wasser nachgaren können. Anschließend werden sie abgeschüttet und sind servierfertig.

Hausgemachtes Kartoffelbrot

Gekochte Kartoffeln werden nicht nur als sättigende Beilage zum Sonntagsbraten verwendet – tüchtige Hausfrauen kennen unzählige Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung der leckeren Knolle. Ein hausgemachtes Kartoffelbrot zum Abendessen oder noch dampfend heiß zum Frühstück serviert ist dabei sicherlich eine der raffiniertesten Möglichkeiten, um gekochte Kartoffeln zu verarbeiten.

Zutaten:

  • 250g Kartoffeln
  • Etwas Salz
  • 700g Roggensauerteig
  • 250g Roggenmehl
  • 400g Dinkelmehl
  • 300ml warmes Wasser
  • 28g Salz
  • Drei Esslöffel Rübensirup
  • Eventuell 10g Hefe

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden gewaschen und anschließend geschält. Große Kartoffeln werden zerteilt, damit die gesamte Portion gleichmäßig garen kann. Um die Kartoffeln nun zu kochen, wird ein Topf mit Wasser auf den Herd gestellt, in welchen die geschälten und geschnittenen Knollen gegeben werden. Anschließend wird die Temperatur hochgedreht, so dass das Wasser rasch zum Kochen gebracht wird. Das Wasser wird mit einer Prise Salz versetzt und die Temperatur heruntergedreht. Sobald die Kartoffeln ganz weich sind, wird der Topf vom Herd genommen; die Knollen werden jedoch erst nach weiteren 5 Minuten aus dem Wasser genommen. Die weichen Kartoffelstücke werden mit dem Stampfer zerdrückt und in einer Schüssel beiseite gestellt. Auf diese Weise lassen sie sich ganz einfach in den Brotteig einarbeiten.

Anschließend werden das Roggen- und das Dinkelmehl in eine Schüssel gesiebt. In die Mitte muss nun eine Vertiefung gedrückt werden. In diese Vertiefung wird, falls man diese nutzt, die frische Hefe gebröckelt und mit zwei oder drei Esslöffeln vom bereitgestellten Wasser beträufelt. Die Schüssel wird mit einem Tuch für 5 Minuten zugedeckt. Anschließend werden die restlichen Zutaten hinzugefügt, die gesamte Masse mit der Hand gründlich verknetet und zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Daraufhin wird erneut ein Tuch über die Schüssel gelegt und das Ganze an einen warmen Ort gestellt.

Nach etwa 30 Minuten muss der Teig noch einmal sorgfältig durchgeknetet werden, um anschließend in einer Backform oder in einem Gärkorb ausgiebig zu ruhen. Wird ein gut treibender Sauerteig verwendet, so dass auf Hefe verzichtet werden konnte, sollte der Teig 3 Stunden an einem warmen Ort ruhen – wurde jedoch Hefe hinzugefügt, reduziert sich die Zeit des Wartens auf eine Stunde.

Kurz vor dem Ende des Ruhens wird der Ofen auf 200°C vorgeheizt, damit das Brot – entweder in einer Backform oder freigeschoben – dort 45-60 Minuten backen kann.

Gekochte Kartoffeln – eine Knolle, viele Möglichkeiten

Dass in den meisten Haushalten zu fast jeder Zeit Kartoffeln vorzufinden sind, liegt vor allem an ihrer Vielseitigkeit. Gerade gekochte Kartoffeln können auf ganz unterschiedliche Art und Weise eingesetzt werden. Werden sie nicht als Salz- oder Pellkartoffeln serviert oder gar zu einem herzhaften Kartoffelbrot verarbeitet, bietet es sich an, sie mit einem guten Stück Butter, einem Schuss Milch und Gewürzen – Salz, Pfeffer und Muskat – zu einem leckeren Püree zu verarbeiten. Doch auch in Scheiben geschnitten und mit Zwiebelstücken und Speck gebraten wird aus den Knollen schnell eine sättigende Mahlzeit – die beliebten Bratkartoffeln.

Wie genau die gekochte Kartoffel verwendet wird, hängt von einer ihrer Eigenschaften ab: Festkochende Kartoffeln werden zu krossen Bratkartoffeln verarbeitet oder als Beilage gereicht. Die mehlig kochenden Vertreter eignen sich eher für Teige oder zum Stampfen, um aus ihnen das schmackhafte Kartoffelpüree zu machen.

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