Stromspartipps im Haushalt

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Das Stromsparen fängt im Haushalt an. Welche Maßnahmen sicher zum Erfolg führen, lesen Sie im Folgenden.

Elektrogeräte – die größten Stromfresser im Haushalt

Kühlschrank, Waschmaschine sowie Backofen, PC oder Fernseher verbrauchen viel Energie. 50 Prozent des Gesamtverbrauchs machen die Geräte aus. Beim Neukauf achten Sie auf die Energie-Effizienz Ihrer neuen Geräte. Das EU-Energielabel zeigt sie in Form eines farbigen Balkens an. Als Beispiel dient die Waschmaschine. Die Sparsamsten unter ihnen tragen das Zeichen A+++. Vergleichen Sie zusätzlich den Jahresstromverbrauch des Gerätes in Kilowattstunden (kW/h).

Ein Deckel zum Stromsparen

Beim Kochen setzen Sie einen Deckel auf den Topf und stellen den Herd auf eine niedrigere Stufe. In der Folge sparen Sie bis zu 30 Prozent Strom. Verwenden Sie einen Schnellkochtopf, rechnet sich dies bei der Zeit und beim Geld. Den Stromverbrauch für die Zubereitung der Speise senken Sie durch Ihr Verhalten auf die Hälfte. Eine für den Topf zu große Herdplatte bewirkt einen Energieverlust von einem Fünftel.

Besitzen Sie einen Umluftherd, nutzen Sie die Funktion. Der Stromverbrauch liegt niedriger als bei der Ober- und Unterhitze, da Sie bei einer um 20 Grad geringeren Temperatur backen.

Neue Geräte helfen sparen

Gehört Ihr Kühlschrank zu den Uralten mit den Klassen B, C oder D? Ist er zu groß für Ihre kleine Familie? Ist das der Fall, zeigt sich eine Trennung von ihm angebracht. Ein Haushalt mit zwei Personen spart durch eine Neuanschaffung etwa 50 Euro im Jahr.

Strom sparen bei der Unterhaltungs- und Kommunikations-Elektronik

Tauschen Sie Ihren PC durch einen Laptop aus und arbeiten mit dem Energiespar-Modus, sparen Sie jährlich bis zu 60 Euro Stromkosten. Sparmöglichkeiten ergeben sich auch beim Fernseher. Senken Sie die Helligkeit und den Kontrast ähnlich wie beim Computer-Bildschirm, senkt sich Ihr Stromverbrauch.

Stromfresser aufspüren leicht gemacht

Vielen weiteren Stromfressern in Ihrem Haushalt kommen Sie mit einem Strom-Messgerät auf die Spur. Dieses leihen Sie sich bei Ihrem Stromversorger aus oder kaufen es für wenig Geld im Handel.

Energieversorger in Österreich

Im Jahr 2001 fand in Österreich eine Liberalisierung des Energiemarktes statt. Stromverbraucher wählen seitdem Ihren Anbieter selbst aus. Vergleichen Sie die Tarife derselben, sparen Sie Kosten ein. Seit 2002 gilt dies ebenfalls für den Bereich Gas. Einen Überblick über österreichische Gas- und Stromanbieter verschafft Ihnen die Website Stromliste.at auf ihrer Unterseite „Lieferanten“. Sie listet die Energieversorger Österreichs übersichtlich auf. Ein einfacher Klick auf den Anbieter führt Sie zu einer kurzen Informationsseite, auf der Sie, neben der Adresse, zusätzliche Kontaktdaten finden. Vom Navigations-Button oben rechts, gelangen Sie zu einer Seite mit nützlichen Infos. Eine weitere Unterseite informiert über den Energiemarkt.

1 Kommentare
  • Laura

    Antworten

    Jeder kann im Alltag etwas dazu beitragen, um die Stromkosten zu senken und damit auch die verbundenen hohen Kosten. Natürlich sind neue Elektrogeräte erst einmal teuer in der Anschaffung, aber am Ende zahlt es sich aus.

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